Roboter Wettbewerb am Samstag, den 23.11.2013

 Schüler zeigen Einsatz am Wochenende bei der First – Lego - League

 

Samstagmorgen, 7 Uhr. Noch etwas verschlafen, aber trotzdem pünktlich, fanden sich nach und nach die 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Parkplatz der Hauptschule Eichen ein. Gemeinsam mit Fachlehrer Hr. Niagne ging es dann zur Carl - Kraemer Realschule nach Hilchenbach. Die gemeinsamen wochenlangen Vorbereitungen auf den Roboter Wettbewerb sollten hier endlich ihren Höhepunkt finden.

 

First Lego League ist ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren. Hier sollen sie erfahren, dass es mehr Spaß machen kann, ein Videospiel oder einen Roboter zu kreieren und zu konstruieren, als damit zu spielen. So bestand in diesem Jahr beispielsweise die Aufgabe darin, zu erforschen, welche Folgen Naturkatastrophen für Menschen haben können, wie man im Notfall besser helfen kann und welche Möglichkeiten es gibt, sich darauf vorzubereiten. Auf einer 2,5 mal 1,5 Meter großen Fläche wurden mit den programmierten Robotern Krankenwagen an einen bestimmten Ort gefahren, Personen aus einem Gefahrenbereich geborgen, Warnschilder errichtet oder ein Hubschrauber gestartet.

 

In diesem naturwissenschaftlichen Teamprojekt für Jungen und Mädchen traten 11 Schulen dieser Region gegeneinander an und stellten sich folgenden Anforderungen: Teamspiel, Forschungspräsentation und Robot Design.

 

Forschungsauftrag: Besuch der Feuerwehr in Kreuztal

 

Wie können unsere Schüler  helfen, Naturkatastrophen zu bewältigen? Im FLL Wettbewerb 2013 erforschten die Teams furchterregende Stürme, Erdbeben, Wellen und andere Naturkatastrophen. Die Teams erforschten, was getan werden kann, wenn gewaltige Naturereignisse auf Orte treffen, an denen Menschen leben, arbeiten und spielen.

 

 

Robotdesign und Roboterspiele

 

Die FLL fordert Schülerinnen und Schüler heraus, die Denkweisen von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu erschließen. Sie bauten autonome Roboter mit LEGO Mindstorms®. Im FLL Wettbewerb zum Thema Naturkatastrophen bauten und programmierten sie Roboter, die  vorgegebene Aufgaben lösen.

 

Kooperatives Lernen und Arbeiten

Während des Wettbewerbs erlernten die Teams zusätzlich grundlegende soziale Kompetenzen.

 

Abschließend noch einige ermutigende und lobende Worte  für unsere tapferen Schülerinnen und Schüler:

 

Sie haben viel Zeit für die Schule investiert. Manche sind noch außerhalb der Schulzeit mit mir in der Schule geblieben. Vielen Dank an dieser Stelle an die Eltern, die oft für dieses Projekt ihre Kinder später aus der Schule  abgeholt haben.

Danke auch an alle Kollegen, die die Schüler für die Vorbereitungen aus dem Unterricht befreit haben und besonders an Herrn Wolfgang Viereck, unseren Experten bei der Feuerwehr, der uns dort alles ermöglicht hat. Danke auch an die Schulleitung, die uns ermutigt und finanziell unterstützt hat. Die Schülerinnen und Schüler haben viel gelernt. Sie wissen nun wie so eine Veranstaltung funktioniert und wie viel Zeit man dafür investieren muss. Sie haben gesehen wozu Teamarbeit gut sein kann. Auch wenn unser Team  in diesem Jahr nicht bei den drei Erstplatzierten war, hat es viel Spaß gehabt und sich für das nächste Jahr viel vorgenommen.


 M. Niagne und C. Braas